Es ist faszinierend wie sich einige Feministinnen ihre Misandrie schön reden wollen. Da wird das Verhältnis der Geschlechter mal eben auf das Niveau König>Untertan gehoben und Geschlechterhass zu Klassenhass umdefiniert.
Während das eine (nämlich der Klassenhass) historisch durchaus als legitim gesehen werden kann, ist das andere komplett an der Realität vorbeigeschossener Sexismus. Zu Zeiten, der Französischen Revolution, oder der frühen Arbeiterkämpfe im späten 19. Jahrhundert, waren es die 99 % der Bevölkerung, die gegen das 1 % von Unterdrückern kämpfte. Geschlechterhass als Klassenhass zu legitimieren geht an der historischen Realität vorbei, in welcher 99 % der Bevölkerung (Männer und Frauen) gemeinsam unterdrückt und ausgebeutet wurden. Die absurde Idee vom Patriarchat ist ein Produkt das Großbürgertum, denn es waren garantiert keine Arbeiterinnen und Bäuerinnen die sich beklagten, dass man ihnen die höhere Bildung verwehrte.
Es ist auch noch komplett perspektivlos und dient nur der Stabilisierung der Machtverhältnisse, denn wie sollte eine sinnvolle Lösung erscheinen? 50 % (also die unterdrückten Frauen) startet gegen die anderen 50 %, der sie unterdrückenden Männer eine Revolution? Um was zu tun? Männer auf Haus und Hof zu verdammen? Gerne.
Viel Spaß dabei. Die meisten Frauen sind mit den gegenwärtigen Zuständen viel zu zufrieden, weil sie das Leben im Großen und Ganzen als gemeinsames Miteinander gegen die Widrigkeiten des Lebens sehen und lieber eine gemeinsame Lösung suchen.
Wenn Feministinnen glauben, es ist ein Spaß, die Hauptlast der finanziellen Verantwortung in der Familie zu tragen steht es ihnen seit über 40 Jahren frei, das zu tun. All die Berechnungen zu Gender Pay und Pension Pap, die nur darauf schauen, was jedes Geschlecht für sich alleine an finanziellen Werten schafft, ignoriert nämlich eine kleine, aber wichtige Wahrheit. In den meisten Beziehungen bestimmen beide, was mit dem gemeinsam erwirtschafteten Familieneinkommen geschieht. Im Gegenteil ist es eher sogar so, dass Frauen sogar deutlich mehr über das vom Partner erwirtschaftete Geld entscheiden als umgekehrt. Und die Rente? Wer einmal auf die Auszahlung der Witwenrente schaut, wird sich die Äuglein reiben und fragen, warum die eigentlich nicht bei solchen Gap-Berechnungen mit einbezogen wird.
Female Breadwinners
Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit der Männer kein Problem damit hätten, wenn Frauen die Rolle des Breadwinners übernehmen. Denn es bedeutet, dass sie nicht mehr wegen ihrer finanziellen Potenz zur Familiengründung in Betracht gezogen werden, sondern weil sie ein netter Mensch sind, der gut mit Kindern umgehen kann. Ich vermute ich hätte mir 10 Jahre Lebenszeit gespart, die ich in den letzten 25 Jahren verbrannt habe, weil ich beides tun musste.
Männer haben in dieser Rollenverteilung eigentlich nur vor einem wirklich Angst haben. Dass das erste Kind eine komplette Interessenverschiebung mit sich bringt. und sie als schlechter verdienender Partner dastehen und plötzlich den Einkommensverlust des ehemaligen Breadwinners kompensieren sollen. Das ist eine tatsächlich erschreckende Vorstellung, vor allem weil im Trennungsfall trotzdem die Chance groß ist, dass sie die Kinder mitnimmt und damit durchkommt, weil der sexistischen Familienrichterin die Bindung zur Mutter wichtiger war.
Ich bin es langsam leid diese Verweigerung der Eigenverantwortung von Feministinnen zu lesen. Sie suchen immer neue und dämlichere Ausrede, weil sie nicht in der Lage sind ihr Leben so zu leben wie sie sich das in ihrer Kleinmädchenfantasie vorgestellt haben.
Ja die feministischen LehrerInnen hatten recht, wenn sie euch die letzten 30 Jahre gesagt haben „Ihr könnt alles werden, wenn ihr nur wollt“ Sie hätten nur eine Definition für „wollt“ mitliefern sollen.
„Wollt“ heißt nämlich „Wenn ihr bereit seid einschneidende Opfer zu bringen.“
Klar könnte ihr CEO von Daimler werden, wenn ihr mit bereit seit mit euren 80 Stunden Arbeitszeit pro Woche wenig vom Großwerden eurer Kinder mitzubekommen. Ebenso, wie die Männer das über Generationen hinweg auch machen mussten.
Wenn ihr meint, es sei nicht nötig, steht es euch frei, das „männliche Prinzip“ zu falsifizieren. Es geht ganz einfach, die Männer der letzten Generationen Lügen zu strafen. Einfach nur eurer eigenes Weltunternehmen gründet und zeigt, dass man das auch zwischen 9:00 und 17:00 führen kann.
Elon Musk wurde als kleiner Junge übrigens auch gemobbt und von seinen Klassenkameraden krankenhausreif geschlagen und er ist nicht an den Eliteschulen der Welt groß geworden.
Aber hey er ist von einem alleinerziehenden Vater großgezogen worden. Was für ein Privileg.

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