Seit 50 Jahren können Frauen in Deutschland Nein zur ungewollten Elternschaft sagen. Männer nicht. Ein Essay über reproduktive Selbstbestimmung und eine Asymmetrie, die wir kaum diskutieren – und warum es höchste Zeit wäre, das zu ändern.

Seit 50 Jahren können Frauen in Deutschland Nein zur ungewollten Elternschaft sagen. Männer nicht. Ein Essay über reproduktive Selbstbestimmung und eine Asymmetrie, die wir kaum diskutieren – und warum es höchste Zeit wäre, das zu ändern.
Die Podcasts sind aufbereitungen diverser blog Beiträge ich werde die Mal beim jeweiligen Podcast verlinken.
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Ganz vergessen. Sorry, hier ist der Link zum Originalbeitrag:
Die gemeinsame Entscheidung zum Kind – warum Männer nicht Nein sagen dürfen
Und hier der Link zu der Ursprungsidee, die bei Zeit Online vorveröffentlicht wurde (nur um mal zu belegen, dass ich die Idee schon zehn Jahre vor Alice Schwarzer hatte). 🙂
https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2011-08/schwangerschaft-kind-sorgerecht-finanzen
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„There is no reason for anything but optimism.“
Gleichberechtigung ist keine Einbahnstraße. Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte, gleiche Chancen und vor allem die Freiheit, unterschiedliche Entscheidungen zu treffen. Ergebnisgleichheit ist nicht dasselbe wie Gleichberechtigung.
Wenn Frauen tatsächlich frei entscheiden können, müssen wir auch akzeptieren, dass ihre Entscheidungen nicht zwangsläufig zu einer statistischen 50:50-Verteilung in Vorstandsetagen, Berufen oder Familienmodellen führen. Schon Simone de Beauvoir schrieb in Das andere Geschlecht: „Daher ist es natürlich, daß viele Arbeiterinnen und Angestellte in dem Recht auf Arbeit nur eine Pflicht sehen, von der die Ehe sie befreien würde.“
Die Freiheit einer Entscheidung zeigt sich gerade darin, dass uns ihr Ergebnis nicht gefallen muss.
Gleichstellungspolitik beginnt, neue Ungleichbehandlungen zu produzieren.
Gleichberechtigung verdient eine Debatte ohne Einbahnstraßen..
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